Blümchenfee.
Ein fitter Start in den Tag II

Kleine Geschwister sollte man eigentlich verbieten. Nicht nur, weil sie unheimlich nervig sein können, wenn sie um kurz vor sieben morgens vor deiner Tür stehen, sondern auch, weil du bemerkst, wie nach und nach Gegenstände aus deinem Zimmer fehlen - die dann selbstverständlich keiner hat. Ist klar. Wird nur komisch, wenn man sie dann bei Julius zwischen Lego und Playmobil findet.

Dank meines süßen, engelsgleichen, friedfertigen, ausgeglichenen und braven Bruders hat mein Tag (wie alle anderen zuvor auch) viel zu früh angefangen. Hat zumindest den Vorteil, dass ich jetzt schon um halb neun damit anfangen konnte, mein Abiturzeugnis dreißig zweiundzwanzig Mal zu kopieren und meine Unisachen zu sortieren. Und ich kann mich nun schon seelisch darauf einstellen, dass ich irgendwann ab zwölf Uhr ins Auto steige, nach Osnabrück fahre und meine Zeugniskopien beglaubigen lasse. (Unsere Sekretärin hat mein tiefstes Mitgefühl).
Dafür kann ich nur hoffen, dass das Wetter so beschissen bleibt, denn 35°C passen keineswegs zu einer Körpertemperatur von 39-39,5°C. Denn seltsamerweise bin ich mal wieder krank, so richtig schön mit Halsentzündung, Fieber, Husten und Schnupfen - meine Halsentzündung ist inzwischen fast weg, dafür steigt mein Fieber immer weiter in die Höhe. Was sich irgendwie doof anfühlt. Aber vielleicht habe ich einfach nicht mitbekommen, dass ich ein wechselwarmer Organismus bin.

Der Abiball am Freitag war übrigens sehr schön. Wir hatten tolle Menschen, die Hiphop und Salsa getanzt haben, wir hatten eine tolle Moderation, schönes Programm und Lehrer/Schüler, die sich mit schulfremden Gestalten geprügelt haben. Ich finde, es war für jeden Geschmack etwas dabei.
Mein Wochenende bestand dann nur noch aus arbeiten und Aufführung resp. der Beschäftigung meiner Teenies.
Und Dienstag haben wir eine Abschieds-Pool-Party für Frederike gemacht. Die war zwar eigentlich sehr lustig, nicht nur, weil die Würstchen brannten, Chris mitsamt Kleidung im Pool landete oder Frau J. mit Herrn B. duschte, aber der Anlass war doch sehr traurig und der Trennungsschmerz sehr groß. Aber wir sind ja nicht aus der Welt.

Gestern haben Svenja und ich dann noch sage und schreibe fünf Abibücher verkauft (es hätte uns auch mal jemand sagen können, dass wegen des Sporttages niemand in der Schule sein würde) und die letzte Rate bei der Druckerei bezahlt. Und meinen schönen, freien Abend hab' ich mir dann mit Pizza, Inhaliergerät, Taschentüchern und einem tollen Telefonat versüßt.

War also alles prima.

Zumindest fast.

15.7.08 12:59
 


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Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.

Twain

Anna, 19 Jahre alt jung, geboren am 29. Januar 1989, noch wohnhaft in Melle, seufzt ständig grundlos, liebt Eis, Schokolade, Theater, Musik und ihn, hat seit diesem Sommer das Abi in der Tasche und beginnt im Oktober ihr Lehramtsstudium.

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