Blümchenfee.
Lebensplanung I

So, ich melde mich nun offiziell aus meinem Urlaub zurück. War wirklich sehr schön in Bordeaux, nur das Wetter war leicht.. ja, erdrückend. Ständig bei 35 bis 38°C rumzulaufen war ziemlich anstrengend, besonders für so Sonnenallergiker wie mich. Aber ich hab's ja überlebt.
Die Stadt ist wirklich total schön, wenn man die tausend Seiten-/Neben- und Einbahnstraßen unbeachtet lässt.

Am tollsten war jedoch, dass ich absolut ungestört von Schule, Familie und Abibuch war, diese kleine Auszeit hat mir spürbar gut getan und ich bin nun prima gerüstet für weitere freie Wochen in dieser Familie. *g
Und, das möchte ich noch einmal betonen, in Frankreich war ich dem EM-Kram weit genug fern - ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie toll das war. :>

Nachdem ich dann gestern auch noch endlich die Abschlussrede auf der Entlassfeier hinter mich gebracht habe, geht es mir heute wunderbar.
Ich kann mich ganz unbeschwert auf den Abiball freuen, ihn einfach genießen und danach das Kapitel "Abitur" schließen. Ist schon irgendwie ein seltsames Gefühl.. Auf einmal soll man viel erwachsener, weiser und reifer sein als noch vor wenigen Wochen, als man noch ganz offiziell Schüler war. Plötzlich soll man sich verhalten wie ein Erwachsener, der nun sein Leben in die Hand nimmt, zu arbeiten oder zu studieren anfängt und seinen eigenen Weg geht, dabei sind wir alle in der letzten Zeit nicht schneller oder langsamer älter geworden als alle anderen Menschen auch. Wobei böse Zungen ja tatsächlich behaupten, man würde auf dem Land (Hinweis: Melle ist eine Stadt, kein Dorf!) langsamer alt und erwachsen werden als in der Stadt.
(Gut, fairerweise muss ich zugeben, dass ich hier tatsächlich Menschen im Alter von sechs bis acht siebzehn bis zweiundzwanzig kenne, die Pokémon für das beste Game-Boy-Spiel halten (und das vor Tetris! Was aber vielleicht auch nur eine Ausnahme ist (hoffe ich)) und die bis heute noch Pokémon-Karten sammeln Oo (damit fängt meine neunjährige Schwester gerade an)).

Ich liebe übrigens so Verschachtelungssätze mit mehreren Klammern, da versteht man nachher den Sinn nicht mehr. Kann ja schließlich auch nicht jeder. Also sinnlos Zeug schreiben, das sinnlos aussieht, aber nicht sinnlos ist.

Mit so viel guter Laune, die ich heute habe, wäre es eigentlich nur fair, wenn das Wetter bald abiballtauglich würde. Dann wäre meine Laune nach dem gestrigen Abend, der Mitteilung, dass mein neues Handy heute Nacht um 4:41h versandt wurde und der Vorfreude auf heute Abend recht perfekt.

Aber mal sehen. Vielleicht hat Zeus ja noch Erbarmen.

15.7.08 12:58
 


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Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.

Twain

Anna, 19 Jahre alt jung, geboren am 29. Januar 1989, noch wohnhaft in Melle, seufzt ständig grundlos, liebt Eis, Schokolade, Theater, Musik und ihn, hat seit diesem Sommer das Abi in der Tasche und beginnt im Oktober ihr Lehramtsstudium.

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