Blümchenfee.
Aufklärung I

Wie bereits angekündigt, war ich heute um 10 Uhr beim Friseur.
Um 20€ erleichtert, mit nur wenig Haaren weniger und recht guter Laune bin ich dann ins Geschäft meines Onkels gewatschelt, habe einen Wasserfilter gekauft, da meine geschickte liebe Mama an unserem alten den Griff abgebrochen hat, und habe anschließend für das leibliche Wohl der temporären Wohngemeinschaft gesorgt: Schokolade für Jonas und Carli - Nudeln, Fleisch und Gemüse für Anna. Und nein, es besteht kein Zusammenhang zwischen Eingekauftem und Geschlecht.

Nur kurze Zeit nachdem ich wieder Zuhause war, wurde unsere WG um meinen Cousin Philip erweitert. Und was machen die werten Herrschaften? Richtig, sie zocken. Prinzipiell habe ich nichts dagegen, aber mittlerweile bin ich es satt, die einzige zu sein, die die Spülmaschine ausräumt, Essensreste wegwirft, die Küche sauber macht oder unseren armen Kater füttert. Und da diese Unterart von Männern nur schlecht erziehbar ist, was an der fortschreitenden Isolation und Artbildung zu liegen scheint, bin ich einfach in den stummen Streik eingetreten.
Bis jetzt stapelt sich unten munter das Geschirr, die Essensreste liegen auf der Ablage und ich stelle meinen Kram einfach dazu. Funktioniert bislang perfekt. Außerdem weiß ich ja, dass ich diesen Streik nur gewinnen kann. Immerhin kommen meine Eltern in zwei Tagen wieder. Bis dahin werden die drei wohl aufräumen. Hoffe ich.

Ich durfte mich heute übrigens weiterhin an meinem ständigen Nasenbluten erfreuen. Ich frage mich ja, ob nach 3 Tagen überhaupt noch genug Blut in meinem Körper ist, um eben diesen erfolgreich zu versorgen. Immerhin blutet meine Nase nicht nur ein bisschen, nein, da kommen ganze Wasserfälle respektive Blutfälle raus. Aber so sehe ich zumindest, dass ich noch am Leben bin. Außerdem gewöhnt man sich daran, dass alles nach Blut riecht und schmeckt. Ist also alles halb so wild. Wir haben genug Taschentücher und Wäsche muss ich sowieso bald wieder waschen.

So, und nun zu den erfreulichen Dingen im Leben:
1. In drei Tagen habe ich um diese Uhrzeit meine mündliche Prüfung hinter mir.
2. Ich war heute endlich mal wieder an der Bühne, wenn auch nur kurz - aber immerhin.
3. Ich freue mich jeden Tag auf's Neue, von GMX über die wichtigen Dinge im Leben informiert zu werden. Wie auch heute wieder:
Bushido denkt ans Aufhören
Mein erster Gedanke war ja Schön, aber noch mehr Arbeitslose brauchen wir nicht. Allerdings könnte er ja nach seiner Rapper-Karriere Werbung für Peta machen, eine zweite Sendung bei RTL starten, die Kinder von der Straße holt und anschließend eine Beziehung mit dem nächsten deutschen Topmodel eingehen. Oder irgendetwas in der Art.

Aber ich bedanke mich bei GMX dafür, dass ich theoretisch immer in der Lage bin, der Welt mein signifikantes Wissen mitzuteilen und sie über die wichtigen Dinge des Lebens aufzuklären.
So weiß ich nun zum Beispiel, dass im Jahre 1978 jemand mit einer Spammail 12 Millionen Dollar verdiente und dass Paris Hilton vielleicht bald heiratet.
Leider habe ich die falschen Freunde, um über Bushido, Topmodels, Spammailmillionäre und Paris Hilton zu sinnieren.

So richtig interessant sind aber die Aufklärungsversuche durch GMX über Liebe, Sex & Partnerschaft. Dank GMX weiß ich nämlich, dass es fünf Fragen gibt, die man nach dem Sex besser nicht stellt, was Frauen beim Sex wirklich wollen, wie Mann den Orgasmus einer Frau erkennt und wo man das perfekte Alibi für den Seitensprung herbekommt. Ich bin also quasi gerüstet für die perfekte Beziehung mit allem drum & dran. Und das nur dank dieser kleinen, unschuldigen Hinweise auf der GMX-Startseite.

Immer wieder schön.

15.7.08 12:56
 


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Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.

Twain

Anna, 19 Jahre alt jung, geboren am 29. Januar 1989, noch wohnhaft in Melle, seufzt ständig grundlos, liebt Eis, Schokolade, Theater, Musik und ihn, hat seit diesem Sommer das Abi in der Tasche und beginnt im Oktober ihr Lehramtsstudium.

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